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Grundsteinlegung für die Fraunhofer FFB Fab markiert Meilenstein für nachhaltige Technologieentwicklung in Europa

In Münster wurde am 1. Oktober 2025 der Grundstein für den zweiten Bauabschnitt der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB Fab) gelegt. Die hochmoderne Forschungsanlage soll ab 2028 neue Maßstäbe in der industriellen Batterieproduktion setzen und ist Teil eines der größten Forschungsbauprojekte Deutschlands.
Ministerin Mona Neubaur betonte die strategische Bedeutung der Investition für Nordrhein-Westfalen: Die Batterieforschung stärke technologische Unabhängigkeit, sichere Arbeitsplätze und fördere die Rückverlagerung von Wertschöpfung nach Europa. Wissenschaftsministerin Ina Brandes hob die Rolle intelligenter Batterien als Schlüsseltechnologie für Alltag und Industrie hervor. Staatssekretär Dr. Rolf-Dieter Jungk unterstrich die Notwendigkeit einer eigenständigen europäischen Batterieproduktion und die Rolle der FFB als Innovationsmotor.
Die Fraunhofer FFB Fab wird künftig auf über 20.000 m² nachhaltige Produktionsverfahren für Batteriezellen erforschen. Bereits seit 2024 ist die kleinere Vorfertigungsanlage „PreFab“ in Betrieb. Die Einrichtung schließt die Lücke zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung und soll bis zu 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen.
Mit dem Batterie-Ökosystem „BatteryCityMünster“, zu dem auch das MEET Batterieforschungszentrum und das Helmholtz-Institut Münster gehören, entsteht ein international führender Standort für Batterietechnologie. Das Land NRW investiert rund 320 Millionen Euro, der Bund unterstützt mit bis zu 500 Millionen Euro. Ziel ist es, Deutschland und Europa als wettbewerbsfähige Akteure in der Batterieproduktion zu etablieren und die technologische Souveränität zu stärken.

Quelle: www.portal.nmwp.de

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NMWP.NRW