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Ein bedeutender Schritt für evidenzbasierte Forschung und globale Vernetzung aus Nordrhein-Westfalen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Friede-Springer-Stiftungsprofessur für Globale Kindergesundheit an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) als erstes WHO-Kooperationszentrum für Kinder- und Jugendgesundheit in Deutschland anerkannt. Diese Ernennung würdigt die hohe wissenschaftliche und technische Kompetenz sowie die internationale Reputation der Einrichtung.

Die Auszeichnung unterstreicht, dass praxisnahe, evidenzbasierte Forschung aus Deutschland weltweit Wirkung entfalten kann – gerade in einem Bereich, der für die Zukunft unserer Gesellschaft entscheidend ist: die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Aufgaben und Ziele des Kooperationszentrums:

  • Entwicklung von Schulungsmaterialien und einer Online-Plattform basierend auf dem WHO-Kompendium für die Primärversorgung von Kindern und Jugendlichen
  • Begleitung von Forschungs- und Weiterbildungsprojekten zur Verbesserung der Versorgung junger Menschen in Europa
  • Analyse von Kindersterblichkeit, Impfstatus und Perspektiven Jugendlicher auf ihre Gesundheitsversorgung
  • Wissenschaftliche Unterstützung der neuen europäischen Strategie für Kinder- und Jugendgesundheit (2026–2030)

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Ralf Weigel arbeitet seit 2018 mit WHO und UNICEF zusammen und ist in internationale Netzwerke eingebunden. Als Kooperationszentrum kann sie Forschungskapazitäten ausbauen, Lehrangebote erweitern und die internationale Schwerpunktsetzung in der Kindergesundheit mitgestalten.

„Die Kooperation mit der WHO ermöglicht es uns, Wissen direkt in politische und praktische Verbesserungen einfließen zu lassen“, betont Prof. Weigel. UW/H-Präsident Prof. Dr. Martin Butzlaff ergänzt: „Die Stiftungsprofessur verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Verantwortung – genau das ist unser Anspruch.“

Quelle: www.medizin.nrw

Mehr Informationen gibt es hier:

Medizin.NRW