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Digitale Infoveranstaltung zur BRYCK Startup Alliance.

Am 11. Dezember kamen rund 12 Teilnehmende aus der NRW-Cluster-Community sowie weitere Interessierte im Rahmen des digitalen Austauschformats NRW-Clusters meetzusammen, um mehr über die BRYCK Startup Alliance und ihren Ansatz zur Förderung wissens– und forschungsbasierter Gründungen im Ruhrgebiet zu erfahren. Tobias Grün, Mitglied des Executive Boards von BRYCK, gab einen umfassenden Einblick in die Ziele, Strukturen und Kernangebote der Organisation und erläuterte zugleich die Rolle von BRYCK innerhalb der von der Bundesregierung geförderten Initiative exist Startup Factories.

BRYCK wurde 2022 auf Initiative der RAG-Stiftung als privatfinanziertes Innovations- und Gründungszentrum im Essener Colosseum Theater aufgebaut. Im Rahmen des exist Leuchtturmwettbewerbs exist Startup Factories wurde BRYCK 2025 als eine von bundesweit zehn Startup Factories ausgewählt. Daraus ging die BRYCK Startup Alliance hervorein Verbund der RAG-Stiftung, des Initiativkreises Ruhr sowie der Ruhr-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen. Die Allianz verfolgt das Ziel, forschungsbasierte Gründungen im Ruhrgebiet deutlich zu stärken und international sichtbar zu machen.

Im Zentrum des Vortrags standen die strategischen Ziele der Factory für die kommenden fünf Jahre. Dazu zählen insbesondere der Aufbau eines starken Dealflows aus der Spitzenforschung, die Begleitung von bis zu 1.000 neuen Spin-offs, die Einwerbung von rund einer Milliarde Euro an privatem Investitionskapital sowie die Schaffung von bis zu 15.000 neuen Arbeitsplätzen bis 2030. BRYCK verfolgt dabei einen programmatischen Ansatz, der von frühen Gründungsphasen über Acceleration bis zur Skalierung reicht. Ergänzt wird dies durch einen eigenen Pre-Seed-Fonds, der ausgewählte Teams mit Kapital und intensiver Betreuung unterstützt.

Im anschließenden Austausch ging es vor allem um die Frage, wie erfahrene Fachkräfte aus etablierten Unternehmen systematischer mit Start-ups zusammengebracht werden können. Tobias Grün betonte, dass hierfür neue Formate entstehen sollen, die den direkten Austausch erleichtern und frühzeitig Einblicke in die Arbeitsweise junger Teams ermöglichen. Durch solche strukturierten Begegnungen sollen Gründungsteams gezielt von Industrieerfahrung profitieren und zugleich neue Impulse für eigene Ideen erhalten.

Eine engere Zusammenarbeit zwischen Industrie, Clustern und der BRYCK Startup Alliance kann dazu beitragen, Gründungsideen schneller in marktfähige Anwendungen zu überführen und den Zugang zu relevanten Netzwerken sowie Mentoren zu erleichtern.​​

Quelle: www.nrwinnovativ.de

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