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Innovatives Projekt „PeroSat“ entwickelt ultraleichte Perowskit-Solarzellen für Satelliten.

Mit einem Kick-off Anfang November startete die Bergische Universität Wuppertal gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnerinnen und -partnern das Projekt „PeroSat – Perowskit-Solarzellen für Satellitenanwendungen“. Ziel ist die Entwicklung flexibler, ultraleichter Solarzellen auf Perowskit-Basis, die eine ressourcenschonende Energieversorgung von Satelliten ermöglichen. Das Vorhaben wird im Rahmen von GreenEconomy.IN.NRW mit rund 2,5 Millionen Euro durch das Land Nordrhein-Westfalen und die EU (EFRE) gefördert und läuft drei Jahre.

Warum Perowskit statt Galliumarsenid?

Bisher dominieren Galliumarsenid-Zellen die Raumfahrt – leistungsfähig, aber schwer, teuer und abhängig von kritischen Rohstoffen. „PeroSat“ setzt auf nachhaltige Alternativen: Perowskit-Solarzellen sind leichter, flexibler und reduzieren strategische Abhängigkeiten. Sie können platzsparend gefaltet und erst im Orbit entfaltet werden – eine Technologie mit großem Potenzial für die Raumfahrt.

Starke Allianz für Hightech und Nachhaltigkeit

Unter der Koordination der BUW arbeiten Forscherinnen und Forscher sowie Akteurinnen und Akteure aus der Industrie zusammen:

  • BUW: Entwicklung und Stabilisierung der Solarzellen
  • Kunststoffverarbeitung Hoffmann GmbH: Know-how für Formgedächtnisstrukturen
  • NTTF Coatings GmbH: Schutz durch Barrierebeschichtungen
  • Novellop GmbH: Integration und Prototypenentwicklung
  • Universität Potsdam: Tests unter realistischen Weltraumbedingungen

Das Konsortium will die Grundlage für eine neue Generation nachhaltiger Energiesysteme im All schaffen und zugleich die Innovationskraft des Standorts NRW stärken.

Quelle: www.aerospace.nrw

Mehr Informationen gibt es hier:

AeroSpace.NRW