Fraunhofer IMS stärkt Forschungs- und Transferkompetenz am Standort Duisburg.
Mit dem Projekt InsituBIOS hat das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) in Duisburg ein leistungsfähiges Laborökosystem für biohybride Nanosensorik geschaffen. Die technologische Basis ist gelegt, Pilotstudien ebnen den Weg für Anwendungen in Biomedizin, Umweltanalyse und Prozesstechnik.
Ziel war die Entwicklung hochsensitiver Nanosensoren, die chemische und biologische Spezies schnell und spezifisch direkt im Einsatzumfeld detektieren. Ein Schwerpunkt liegt auf optischen Sensoren, die Fluoreszenzsignale im nahen Infrarotbereich nutzen und kontaktlos durch Gewebe und Flüssigkeiten messen können – ein entscheidender Vorteil für Diagnostik und Prozesskontrolle.
Ergebnisse für NRW:
- Ausbau von rund 170 m² Laborfläche in Duisburg
- 21 Publikationen, 4 Promotionen, 15 Abschlussarbeiten
- 9 neue Projekte und 5 Erfindungsmeldungen als IP-Basis
- Stärkung der regionalen Kompetenzfelder „Smart Surfaces“ und „Hyperspectral NIR Imaging“
Das Projekt wurde im Rahmen des Programms Fraunhofer Attract umgesetzt und trägt zur Profilierung von NRW als führendem Standort für Hightech-Forschung und Technologietransfer bei.
Ausblick:
Mit der geschaffenen Infrastruktur und IP-Basis will Fraunhofer IMS gemeinsam mit Partnern aus Pharma, Diagnostik und Umwelttechnik skalierbare Systeme von der Pilotphase in klinische und industrielle Anwendungen überführen – ein klarer Impuls für Innovation und Wertschöpfung in NRW.
Quelle: www.portal.nmwp.de