Mehr Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität durch gezielte Förderung von Zukunftstechnologien
Mit dem Kabinettsbeschluss vom 30. Juli 2025 hat die Bundesregierung die Hightech Agenda Deutschland auf den Weg gebracht. Ziel ist es, die technologische Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität Deutschlands durch gezielte Investitionen in Zukunftstechnologien zu stärken. Bundesministerin Dorothee Bär betonte, dass Forschung wieder stärker zur Wertschöpfung beitragen und spürbare Vorteile für die Gesellschaft bringen soll – etwa durch mehr Wohlstand, weniger Abhängigkeiten und eine erleichterte Lebensführung.
Die Agenda fokussiert sich zunächst auf sechs Schlüsseltechnologien: Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, klimaneutrale Energieerzeugung (inkl. Fusion) sowie Mobilitätstechnologien. Für jede dieser Technologien sind ambitionierte Ziele und sogenannte Flaggschiff-Initiativen vorgesehen. Ergänzt wird dies durch strategische Forschungsfelder wie Gesundheits-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsforschung sowie durch strukturelle Maßnahmen wie Bürokratieabbau und die Förderung des Wissens- und Technologietransfers.
Ab Herbst 2025 beginnt ein agiler Umsetzungsprozess mit Roadmapping-Phasen, bei denen Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft – auch aus den Ländern und der EU – aktiv eingebunden werden. Ein 360°-Monitoring soll die Fortschritte messbar machen.
Quelle: www.aerospace.nrw