Skip to main content

DFG bewilligt 7,3 Millionen Euro für zweite Förderphase an den Universitäten Köln und Bonn

Das Graduiertenkolleg „Template-Designed Organic Electronics“ (TIDE) erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Anschlussförderung über 4,5 Jahre in Höhe von 7,3 Millionen Euro. Die zweite Förderperiode läuft von Oktober 2025 bis April 2030. Seit 2021 wird das Kolleg gemeinsam von der Universität zu Köln und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn getragen. Es bietet eine strukturierte Doktorand:innenausbildung im Bereich der Organischen Elektronik.


Fokus auf Bauteilimplementierung

Im Mittelpunkt der Forschung steht der Einfluss molekularer Ordnung auf das Verhalten elektronischer Bauteile. Während in der ersten Förderphase die enge Verknüpfung von Theorie und Experiment im Vordergrund stand, liegt der Schwerpunkt nun auf der konkreten Bauteilimplementierung. Die Organische Elektronik gilt als Schlüsseltechnologie für innovative Anwendungen wie flexible Displays, tragbare Sensoren und kostengünstige Solarzellen.


Interdisziplinäre Ausbildung mit internationaler Perspektive

Das Kolleg bietet ein umfassendes Ausbildungsprogramm mit Inhalten aus Chemie, Physik und Materialwissenschaften. Ergänzt wird es durch das zertifizierte Bench-to-Business-Programm, das betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt und den Übergang in angewandte Forschung oder Industrie erleichtert. Internationale Forschungsaufenthalte und gemeinsame Lehrformate im TIDE-Netzwerk runden das Programm ab.


Starke Partnerschaft zwischen Köln und Bonn

„Mit TIDE bilden wir eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus, die sowohl fachlich exzellent als auch interdisziplinär und wirtschaftlich geschult sind“, sagen die Sprecher Professor Dr. Klaus Meerholz (Köln) und Professor Dr. Arne Lützen (Bonn). Auch die strategische Partnerschaft der beiden Universitäten werde damit weiter gestärkt – in einem Zukunftsfeld mit großem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenzial.

Quellen: NMWP.NRW, Universität zu Köln

Mehr Informationen:

NMWP.NRW