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Memorandum of Understanding ebnet Weg für ein innovationsfreundliches Raumfahrt-Ökosystem in Nordrhein-Westfalen

Mit dem geplanten Ausstieg der Internationalen Raumstation ISS im Jahr 2030 beginnt eine neue Ära der Raumfahrt. Die kommerzielle Raumstation Starlab, entwickelt von einem Joint Venture aus Airbus und Voyager Technologies, soll als Plattform für Forschung, Industrie und internationale Zusammenarbeit die Nachfolge antreten.
Nordrhein-Westfalen positioniert sich frühzeitig als Schlüsselakteur in diesem Zukunftsfeld: Das Wirtschaftsministerium NRW und die europäische Tochtergesellschaft Starlab Space GmbH haben am 12. September 2025 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es, NRW als führendes Zentrum für Raumfahrt in Europa zu etablieren und ein innovationsfreundliches Ökosystem zu schaffen, das Wissenschaft, Unternehmen und Start-ups vernetzt.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betont die strategische Bedeutung der Kooperation: Kommerzielle Raumstationen wie Starlab seien entscheidend für wissenschaftliche Durchbrüche, technologische Erprobung und neue Wertschöpfungsketten. NRW wolle international Verantwortung übernehmen und seine Rolle als Raumfahrtstandort ausbauen.
Auch Manfred Jaumann, Geschäftsführer der Starlab Space GmbH, sieht großes Potenzial: NRW verfüge bereits über ein starkes Netzwerk aus Forschung und Industrie, das durch die Starlab-Infrastruktur gezielt Innovationen vorantreiben könne. Bestehende Raumfahrtanlagen im Land sollen zudem in den Betrieb der neuen Station eingebunden werden.
Mit Einrichtungen wie dem DLR, der ESA, dem :envihab und der Mondsimulationsanlage LUNA in Köln sowie dem entstehenden GovSatCom-Hub und dem Weltraumlagezentrum in Uedem bietet NRW exzellente Voraussetzungen. Hochschulen und ESA-BICs fördern aktiv Nachwuchs und Start-ups, während ein dichtes Industrienetzwerk essenzielle Komponenten für die Raumfahrt liefert.

Quelle: www.aerospace.nrw

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Aerospace.NRW