Drei innovative Projekte erhalten 4,4 Millionen Euro Förderung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltigen Transformation in Südwestfalen
Südwestfalen, ein zentraler Industriestandort in Nordrhein-Westfalen, steht vor großen Herausforderungen. Die Ankündigung von Thyssenkrupp, den Standort Kreuztal-Eichen zu schließen, verdeutlicht die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken und die nachhaltige sowie digitale Transformation voranzubringen. Um diese Ziele zu erreichen, unterstützt das Land die Region Südwestfalen im Rahmen des Strukturförderungsprogramms REGIONALE 2025 bei der Umsetzung wegweisender Vorhaben.
Ein unabhängiger Begutachtungsausschuss hat nun drei weitere Projekte zur Förderung empfohlen. Für diese ausgewählten Vorhaben stehen rund 4,4 Millionen Euro von Land und Europäischer Union im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 bereit. Insgesamt stehen für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte.
Eines der geförderten Projekte zielt darauf ab, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen und der Pflegewirtschaft zu verbessern und die Innovationsfähigkeit in der Pflegewirtschaft zu stärken. Zusätzlich werden Innovationsstandorte in der Region aufgebaut, an denen Hochschulen und Pflegeunternehmen unter der Federführung der Projektkoordinatoren zusammenarbeiten können. Dies erleichtert den niederschwelligen Wissens- und Technologietransfer in die Pflegewirtschaft. Begleitend werden qualifizierte Unterstützungsangebote für Pflegeunternehmen entwickelt.
Quelle: NMWP