Forschungsteam der Universität Duisburg-Essen entdeckt vielversprechenden Ansatz zur Krebsbekämpfung durch gezielte Signalweg-Blockade
Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen hat unter Leitung von Prof. Dr. Jadwiga Jablonska einen neuen Ansatz zur Krebsbehandlung untersucht. Im Fokus steht die gezielte Hemmung des sogenannten STAT3-Signalwegs in Neutrophilen – einer häufigen Art von Immunzellen. Diese Methode zeigt vielversprechende Effekte auf die Aktivierung des Immunsystems und die Bekämpfung von Tumorzellen.
Die Studie belegt, dass durch die Blockade dieses Signalwegs zytotoxische T-Zellen aktiviert werden, die gezielt Krebszellen angreifen. In Labortests führte dies zu einer verstärkten Immunantwort und einer deutlichen Reduktion von Tumorwachstum und Metastasen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Signal Transduction and Targeted Therapy“ veröffentlicht und durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.
Dieser innovative Forschungsansatz aus Nordrhein-Westfalen könnte neue Wege für die Entwicklung moderner Krebstherapien eröffnen und langfristig die Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten verbessern.
Quelle: www.www.medizin.nrw