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Nordrhein-Westfalen stärkt die Entwicklung unbemannter Flugsysteme für medizinische Versorgung, neue Mobilitätslösungen und den Schutz kritischer Infrastruktur.

An der RWTH Aachen erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie unbemannte Flugsysteme sicher, präzise und zuverlässig eingesetzt werden können. Im Fokus stehen dabei unter anderem Anwendungen in der medizinischen Versorgung: So wurden Fluggeräte erprobt, die beispielsweise lebenswichtige Medikamente auch in schwer erreichbare oder überflutete Gebiete transportieren können. Weitere Forschungsvorhaben befassen sich mit dem grenzüberschreitenden Transport medizinischer Güter in der Euregio.

Zum Einsatz kommen unter anderem sogenannte Kippflügler. Sie können senkrecht starten und landen, benötigen keine Start- oder Landebahn und eignen sich zugleich für längere Strecken. Neben Logistik- und Mobilitätsanwendungen untersuchen die Forschenden auch Einsatzmöglichkeiten etwa bei der Reinigung von Photovoltaikanlagen oder für die Nutzung von Höhenwinden zur Energieerzeugung.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Resilienz automatisierter Systeme. In einem neuen Kompetenz- und Testzentrum im Rheinischen Revier sollen Fluggeräte unter realitätsnahen Bedingungen gegen Störungen von Mobilfunk- und Satellitensignalen getestet werden. Die Erkenntnisse können perspektivisch auch automatisiertes Fahren auf Straße und Schiene sicherer machen.

Die Forschung zeigt zugleich, dass innovative Technologien verantwortungsvoll gestaltet werden müssen: Viele Anwendungen sind zivil nutzbar, können aber auch sicherheitsrelevante Fragestellungen berühren. Nordrhein-Westfalen setzt daher auf Forschung, Erprobung und klare Leitplanken für eine sichere, zukunftsfähige Mobilität.

Quelle: aerospace.nrw

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Aerospace.NRW