Förderung transnationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Stärkung der Rohstoffversorgung für die grüne und digitale Transformation.
Die nationale Förderbekanntmachung begleitet die transnationalen Ausschreibungen (Joint Calls) der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition (RAMP)“. Sie richtet sich an Antragstellende, die eine Förderung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) beantragen möchten. Die Partnerschaft wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont Europa unterstützt.
Die Einreichungsfrist läuft bis zum 22. September 2026.
Wer kann sich bewerben?
Antragsberechtigt sind:
Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen,
Einrichtungen von Kommunen, Ländern und Bund,
Verbände sowie weitere gesellschaftliche Organisationen, beispielsweise Stiftungen, Vereine und Nichtregierungsorganisationen.
Was wird gefördert?
Gefördert werden risikoreiche, anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) in transnationalen Verbünden. Ziel ist es, innovative Lösungen für eine resiliente und nachhaltige Rohstoffversorgung zu entwickeln und damit die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Rohstoffsouveränität der Wirtschaft zu stärken.
Im Fokus stehen Projekte mit einem Technologiereifegrad (TRL) zwischen 2 und 7, die den Reifegrad der entwickelten Technologie während der Projektlaufzeit mindestens um eine Stufe steigern. Bei Vorhaben mit niedrigem TRL muss nachvollziehbar dargelegt werden, welchen Beitrag sie zum Schließen zentraler Wissenslücken für eine verbesserte Rohstoffversorgung leisten.