Delegationsreise nach Belgien, in die Niederlande und nach Norwegen rückt internationale Kooperationen und den Aufbau einer CO₂-Infrastruktur für die klimaneutrale Industrie in den Fokus.
Nordrhein-Westfalen treibt den Aufbau eines grenzüberschreitenden Carbon Managements voran, um künftig auch schwer vermeidbare CO₂-Emissionen der Industrie adressieren zu können. Eine Delegation aus Politik und Industrie besucht dazu Belgien, die Niederlande und Norwegen, um sich mit zentralen Akteurinnen und Akteuren über Lösungen für die Abscheidung, Nutzung, den Transport und die dauerhafte Speicherung von CO₂ auszutauschen.
Im Fokus stehen insbesondere internationale Infrastruktur- und Speicherprojekte wie der geplante Delta Rhine Corridor, die niederländischen Vorhaben Porthos und Aramis sowie Northern Lights in Norwegen. Sie könnten perspektivisch industrielle CO₂-Quellen in Nordrhein-Westfalen mit Speichermöglichkeiten unter der Nordsee verbinden. Da die eigenen Speicherpotenziale des Landes begrenzt sind, sollen internationale Partnerschaften dazu beitragen, Carbon Management als Baustein einer klimaneutralen Industrie zu etablieren.