Die Landesregierung will zirkuläre Wertschöpfung stärken, Rohstoffabhängigkeiten verringern und Nordrhein-Westfalen als führenden Circular-Economy-Standort in Europa positionieren.
Mit ihrer ersten Kreislaufwirtschaftsstrategie schafft die Landesregierung einen Rahmen für den Ausbau zirkulären Wirtschaftens in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Produkte und Materialien länger zu nutzen, besser wiederzuverwenden und hochwertige Stoffkreisläufe zu schließen. Damit sollen Innovationen, nachhaltiges Wachstum und zukunftsfähige Arbeitsplätze gefördert sowie Abhängigkeiten von Rohstoffimporten reduziert werden.
Die Strategie richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen. Im Fokus stehen unter anderem zirkuläres Bauen, die Chemie- und Kunststoffindustrie, Metalle, Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Circular Cities und die Sekundärrohstoffwirtschaft. Ergänzend sollen digitale Instrumente, regionale Stoffkreisläufe und eine kreislaufgerechte öffentliche Beschaffung weiterentwickelt werden.
Die Kreislaufwirtschaft ist bereits ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Nordrhein-Westfalen: Sie erwirtschaftet laut Landesregierung mehr als 20 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und sichert über 240.000 Arbeitsplätze. Mit der Strategie will das Land seine industriellen, wissenschaftlichen und infrastrukturellen Stärken nutzen, um Ressourcenschutz und Wettbewerbsfähigkeit stärker miteinander zu verbinden.
Quelle: www.land.nrw