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Neue Zahlen zeigen wirtschaftliche Stärke der Kreislaufwirtschaft in NRW

Die Kreislaufwirtschaft in Nordrhein-Westfalen entwickelt sich zu einem wichtigen Motor für nachhaltiges Wachstum. Das zeigen die aktuellen Zahlen aus dem Green Economy Paper des Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW: Mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 20,5 Milliarden Euro, rund 241.000 Beschäftigten und 16.700 Unternehmen ist sie ein bedeutender Bestandteil der nordrhein-westfälischen Wirtschaft.

Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Kreislaufwirtschaft in NRW als stabilisierender Faktor erweist, während andere Schlüsselindustrien im Land geschrumpft sind. Zugleich leistet sie einen wichtigen Beitrag für Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz und stärkt die Unabhängigkeit von Rohstoffimporten. Damit verbindet sie ökologische Wirkung mit wirtschaftlicher Relevanz.

Großes Potenzial sieht die Studie vor allem in zirkulären Geschäftsmodellen wie Vermietung, Sharing oder Reparatur. Deutlich gewachsen ist in den vergangenen Jahren unter anderem die Vermietung von Maschinen und Geräten sowie die Sammlung von Abfällen. Besonders stark positioniert ist Nordrhein-Westfalen zudem in den Bereichen Produktlebensdauer und Recycling: Aktivitäten zur Verlängerung der Produktnutzung schaffen im Land besonders viele Arbeitsplätze, während NRW beim Recycling eine überdurchschnittlich hohe Wertschöpfung erzielt.

Die Landesregierung will diesen Wandel weiter vorantreiben und Nordrhein-Westfalen zu einem führenden Standort der Kreislaufwirtschaft in Europa entwickeln. Sichtbar wird diese Stärke auch auf der IFAT in München, wo NRW gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk Umweltwirtschaft.NRW und 16 Unternehmen und Organisationen vertreten ist.

Quelle: knuw.nrw

Mehr Informationen gibt es hier:

KNUW.NRW