Neue Programme unterstützen innovative Robotiklösungen für die Umwelttechnik sowie den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft. Auch Akteurinnen und Akteure aus Nordrhein-Westfalen können sich beteiligen.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat die Förderrichtlinien „Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik“ sowie den Konzeptwettbewerb „Innovationslabore für KI-basierte Robotik (Robo-Hubs)“ veröffentlicht. Beide Programme richten sich auch an Akteurinnen und Akteure des nordrhein-westfälischen KI-Ökosystems.
Mit „Robots4CleanTech“ fördert das BMFTR die Entwicklung KI-gestützter Robotiklösungen für Anwendungen in der Umwelttechnik. Ziel ist es, Innovationen für mehr Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Ressourcensouveränität voranzutreiben sowie die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Ab Mitte 2027 werden anwendungsnahe Verbundprojekte von Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis unterstützt. Die Förderung beträgt bis zu 1,2 Millionen Euro pro Verbundprojekt bei einer Laufzeit von 24 bis 30 Monaten. Projektskizzen können bis zum 15. September 2026 eingereicht werden.
Mit dem Wettbewerb „Innovationslabore für KI-basierte Robotik (Robo-Hubs)“ sollen neue Strukturen geschaffen werden, die den Transfer von KI-basierter Robotik aus der Forschung in die industrielle Anwendung beschleunigen. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen dadurch einen besseren Zugang zu innovativen Technologien erhalten. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können ihre Konzeptvorschläge bis zum 31. Juli 2026 einreichen. Die Förderung umfasst eine Laufzeit von neun Monaten und ein Fördervolumen von bis zu 500.000 Euro pro Projekt.
Quelle: KI.NRW