„Clusters Go Industry“: Von der Batterieforschung in die industrielle Anwendung durch Vernetzung und Transfer
Batterietechnologien sind eine Schlüsseltechnologie für Klimaschutz, nachhaltige Energieversorgung und klimaneutrale Mobilität. Zugleich sind sie ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas. Mit der Initiative „Clusters Go Industry“ will das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt deshalb bestehende Batteriekompetenzen in Wissenschaft und Industrie stärker vernetzen und ausbauen.
Im Fokus der Förderung steht der Transfer von Batterieinnovationen aus der Forschung in die industrielle Anwendung. Zwar verfügt Deutschland über ein starkes Batterieforschungsökosystem, doch die Überführung in Richtung Serienproduktion soll weiter beschleunigt werden. Batteriekompetenzcluster bilden dafür eine wichtige Grundlage, weil sie Forschungseinrichtungen vernetzen und gemeinsame Forschungsziele ermöglichen.
Die Förderrichtlinie ist in drei Module gegliedert: Clustermodul, Transfermodul und Begleitforschung. Gefördert werden Verbundprojekte zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und teilweise auch Unternehmen, die Batterietechnologien weiterentwickeln, den Industrietransfer stärken und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft verbessern.
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Antragsberechtigt sind – je nach Modul – Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit Sitz oder Einrichtung in Deutschland. Eine Einreichung ist unbefristet möglich.
Quelle: ptj.de